6 Vorteile von Investorengesellschaften bei Direktinvestments in Sachwerte

Investorengesellschaften schützen die Interessen der Anleger.

Sehr viele Anbieter von Direktinvestments gründen reine Investorengesellschaften. Sachwerte gelten als inflationsgeschützt und auch in kritischen Zeiten als sicher. Sachwerte sind Wirtschaftsgüter, die als Renditeanlage z.B. als Direktinvestments angeboten werden. Dazu zählen unter anderem Vermietungen von Immobilien oder Containern, aber auch Güterwagen- und Wechselkoffer-Investments oder Investitionen in hochwertige LED-Lichtsysteme auf dem Energiesektor. Die starke Nachfrage nach den Gütern generiert einen attraktiven Ertrag.

Investorengesellschaften bieten wesentliche Vorteile und schützen die Interessen der Anleger. Besonders die Aspekte TransparenzSicherheit, Vertrauen und Wertsteigerung sind für Anleger in Direktinvestments wichtig.

Rechtlich unterliegen die öffentlichen Angebote von Investorengesellschaften den Auflagen der BaFin, der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

Diese öffentlich angebotene Direktinvestments genauso wie Wertpapiere und andere Vermögensanlagen müssen einen bewilligten Prospekt  haben. Dadurch wird sichergestellt, dass Anleger in vollem Umfang und zuverlässig Informationen über den Emittenten und auch die Vermögensanlage erhalten.

Investorengesellschaften bieten sechs wesentliche Vorteile:

1. Separate Gesellschaften für Anleger und Sachwerte

Erfolgreiche Geldanlagen in Direktinvestments werden durch separate Gesellschaften strukturiert. Bei Investorengesellschaften handelt es sich um solche separate Gesellschaften, die einer einfachen und klaren Ausrichtung folgen. Sie bündeln die Einlagen der Anleger und die Sachwerte, in die die Anleger investieren. Die Abwicklung eingehender Mieten erfolgt über die Investorengesellschaft, die diese an die Anleger verteilen.

Investorengesellschaften separieren bei Direktinvestments in Sachwerte und die Anleger von der Muttergesellschaft.
Investorengesellschaften fassen die Anleger und deren Sachwerte in einer eigenen Gesellschaft zusammen. Im Wesentlichen werden die Mieteinnahmen an die Anleger weitergeleitet. Nach Abzug von Buchführung und Wirtschaftsprüfung können bei konservativer Kalkulation der Angebote Puffer (Reserven) aufgebaut werden. | Grafik: Rinca GmbH

2. Einnahmen und Ausgaben sind klar geregelt

Die Mieteinnahmen der vermieteten Sachwert fließen in die Investorengesellschaft und werden an die Anleger ausgeschüttet. Im öffentlichen Prospekt müssen alle Bedingungen und Kosten ausgewiesen sein. Für den Anleger bedeutet dies absolute Klarheit bezüglich seiner Investitionen in Direktinvestments. Die operativen Geschäftstätigkeiten, wie Einkauf und Disposition der Sachwerte, Unterhalt, Verwaltung, Löhne, IT, Büromieten und Werbung werden über Muttergesellschaften abgewickelt. Sie sind für die administrative und personelle Abwicklung des Direktinvestment zwingend notwendig. Von der Muttergesellschaft werden diese betrieblichen Ausgaben separiert. Für Anleger ist diese klare Trennung von entscheidendem Vorteil, denn die Anlagegelder werden ausschließlich für den Anlagezweck verwendet und nicht zur Begleichung der Ausgaben der Muttergesellschaft.

3.Diversifikation innerhalb des Investorengesellschaft

Es erfolgt eine Aufteilung der Anlagegelder in viele gleichartige Sachwerte. Diese sind zugleich an mehrere Nutzer-Mieterfirmen vermietet. Mit steigender Mieterzahl, steigt auch die Sicherheit des Direktinvestment. Die Zahl der Mieter ist dabei abhängig von Sachwert, Anbieter und Angebot, während die Auszahlung der Miete direkt und zuverlässig erfolgt. Wir informieren Sie gerne in einem persönlichen Gespräch über die Anzahl der Mieter in den jeweiligen Investorengesellschaften. Vereinbaren Sie gerne mit uns einen Termin.

4. Bildung von Reserven sorgt für reibungslose Geldanlage

Die Direktinvestment-Angebote werden häufig mit kalkulatorischen Puffern versehen, die zu einer Ansammlung in der Investorengesellschaft führen. Reserven werden gebildet, wenn die Mieteinnahmen höher sind als die Auszahlungen. Die Kumulierung der Reserven in Investorengesellschaften dient der Abfederung von Ausfällen oder Verzögerungen, die regulärer Teil der Geschäfte sind. Die Bildung der Reserve sichert einen reibungslosen Investitionsablauf.

5. Kostenkontrolle und Kostenminimierung

Die klare Ausrichtung der Investorengesellschaften führt zu klar definierten Kosten. Die Muttergesellschaft wird für ihre Verwaltungstätigkeiten in der Investorengesellschaft in der Regel mit einer fixen und zuvor definierten Managementgebühr entschädigt. Fallen unerwartet höhere Kosten in der Muttergesellschaft an, so bleibt die Investorengesellschaft hiervon unberührt. Im Angebotsprospekt der Direktinvestment(s) und weiteren Unterlagen werden diese Kosten exakt aufgeführt. Wir lesen auch das Kleingedruckte! Gerne beantworten wir Ihre Fragen. Veranlassen Sie hier einen Rückruf.

6. Schneller Verwalterwechsel

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Wechsel des Verwalters, der auf unkompliziertem Wege möglich ist. Da die Investorengesellschaft rechtlich von der Muttergesellschaft getrennt ist, lässt sich ein Austausch in einfacher Weise realisieren. Dies ist unabhängig von der Rechtsform (AG, GmbH oder Personengesellschaft).

Fazit
Unter dem Strich weisen Investorengesellschaften zahlreiche Vorteile auf. Sie sind separate Gesellschaften für Anleger und Sachwerte mit Diversifikation innerhalb der Investorengesellschaft, Kostenkontrolle, Kostenminimierung und haften nicht für die Muttergesellschaft. Es erfolgt zudem eine klare Regelung der Einnahmen und Ausgaben, Reserven sorgen für reibungslose Geldanlagen und Verwalterwechsel sind auf einfachem Wege realisierbar.

Wir stehen Ihnen gerne mit unserem langjährigen Fachwissen zur Seite. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

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