Die Eröffnung des neuen Gotthard-Basistunnels: ein in Stein gemeißeltes Jahrhundertwerk

Wenn heute einer der von uns angebotenen Güterwagen auf dem Weg von Nord- nach Südeuropa das Gotthardmassiv durchquert, muss er noch den alten und deutlich längeren, 1882 in Betrieb genommenen Gotthardtunnel überwinden. Noch. Denn am 01. Juni 2016 wurde mit großem Bahnhof der neue Gotthard-Basistunnel eingeweiht.

Wenn heute einer der von uns angebotenen Güterwagen auf dem Weg von Nord- nach Südeuropa das Gotthardmassiv durchquert, muss er noch den alten und deutlich längeren, 1882 in Betrieb genommenen #Gotthardtunnel überwinden. Noch.

Denn am 01. Juni 2016 wurde mit großem Bahnhof der neue #Gotthard-Basistunnel eingeweiht. Es brauchte 17 Jahre Bauzeit, 28 Millionen Tonnen bewegte Gesteinsmasse und 12 Milliarden Schweizer Franken, um den längsten Eisenbahntunnel der Welt fertig zu stellen. Zwei 57 km lange, hochmoderne Betonröhren durchqueren nun das Gotthardmassiv, das sich über ihnen bis zu 2300 m erhebt. Jahrelang fraßen sich vier gigantische Bohrköpfe durch das Gebirgsmassiv, bis die Verbindung zwischen Erstfeld im Kanton Uri und Bodio im Kanton Tessin hergestellt war.

Der neue Gotthard-Basistunnel lässt Nord- und Südeuropa verkehrstechnisch enger zusammenrücken. Ab der Inbetriebnahme am 11. Dezember 2016 wird es zwischen Nordsee und Mittelmeer eine weitgehend ebene Gleisbettverbindung geben, denn eine der technischen Meisterleistungen der Ingenieure besteht darin, dass die Steigung im neuen Megatunnel nur minimal ist.

Durch den neuen Gotthard-Basistunnel wird Europa wirtschaftlich näher zusammenrücken. Denn ab der Inbetriebnahme können künftig pro Tag 260 Güterzüge das Gotthardmassiv durchqueren anstatt bisher maximal 180. Durch die Verkürzung der Strecke um etwa 30 km wird sich die Fahrzeit von Zürich nach Mailand um eine ganze Stunde verringern. Und während das zulässige Gesamtgewicht für Güterzüge auf der alten Gotthardstrecke mit ihrem rund 600 m höheren Scheitelpunkt nur maximal 1400 Tonnen schwere Züge erlaubt, so können durch die geringe Steigung auf der neuen Strecke Güterzüge mit bis zu 4000 Tonnen Gesamtgewicht fahren. Die Transportmenge wird sich deshalb mit geschätzten 40 Millionen Tonnen pro Jahr in absehbarer Zeit nahezu verdoppeln. Dies alles führt zu effizienten, staufreien und umweltfreundlicheren Transportlösungen. Denn die Verlegung eines Teils der Gütertransporte zwischen Nord- und Südeuropa von der Straße auf die Schiene trägt auch ganz entscheidend zum Schutz der einzigartigen Alpenlandschaft bei.

Und auch die Nachhaltigkeit wurde berücksichtigt. Der neue Gotthard-Basistunnel ist für eine Nutzungsdauer von mindestens 100 Jahren ausgelegt. Und vielleicht rauscht ja ab der Inbetriebnahme am 11. Dezember 2016 auch einer Ihrer neuen Güterwagen durch das #Gotthard-Massiv.

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